Bewegungskindergarten

1. Bewegungskindergarten

Die kontinuierliche und erfolgreiche Arbeit der Erzieherinnen ist seit 2010 mit dem
Qualitätssiegel „Anerkannter Bewegungskindergarten Schleswig-Holstein“ ausgezeichnet.
Alle drei Jahre werden wir in vielen Bereichen geprüft. Der Sportjugend Schleswig-Holstein im Landessportbund als Qualifizierungsstelle ist dabei wichtig, dass die bewegungspädagogische Bildungsarbeit weiterentwickelt wird und sich alle Mitarbeiter in verschiedenen Bewegungsbereichen qualifizieren. Neben der täglichen Arbeit mit Bewegungslandschaften und -elementen ist dabei die Zusammenarbeit mit der Unfallkasse Nord für die Sicherheit und die Vernetzung im Sozialraum des Kindergartens wichtig.

Unsere Kooperationspartner: 

  • Gemeinschaftsschule „Am Himmelsbarg“
  • TSV Uetersen
  • Moorreger SV

Weitere Informationen zu Bewegungskindergärten in Schleswig-Holstein erhalten Sie auf den Seiten der Sportjugend im Landessportbund Schleswig-Holstein. www.sportjugend-sh.de

2. Bewegung im Kindergarten

Von Anfang an nehmen Kinder die Welt über ihre Sinne, ihren Körper wahr. Sinnesreize werden über die verschiedenen Sinnessysteme aufgenommen, zusammengeführt, geordnet, verglichen und gespeichert. Dieser Prozess verläuft zunehmend differenzierter und strukturierter, indem Kinder sich bewegen. Sie entdecken Zusammenhänge, lernen Handeln und machen Erfahrungen über sich selbst und andere. Diese Erfahrungen sind die Grundlage für die geistige Entwicklung. Denken vollzieht sich zunächst in der Form des aktiven Handelns. Mit zunehmendem Alter lernt das Kind, Sinnesreize differenzierter wahrzunehmen, sie zueinander in Beziehung zu setzen und zu einem Ganzen zu verbinden.

Gesunde Ernährung, Hygieneaspekte sowie das individuelle körperliche Befinden der Kinder sind weitere Aspekte der Gesundheitsbildung.

Ein grundlegendes Ziel ist die Bewusstmachung der Eigenwahrnehmung. Dies ist ein Bestandteil unserer täglichen Arbeit. Die Kinder lernen ihren Körper und ihre Sinne kennen, eigene Befindlichkeiten und Gefühle zu verbalisieren. Wer seine Gefühle benennen kann, hat die Möglichkeit, Empathie zu entwickeln. Wer seine eigenen Grenzen kennt, erhält eine psychosoziale Orientierung und kann auch die Grenzen anderer akzeptieren.

Ein großer Schwerpunkt dieser Arbeit ist die Psychomotorik mit Elementen zur Förderung der sensorischen Integration, die die Reize aus dem eigenen Körper und die der Umwelt organisiert. Die sensorische Integration beschreibt die Koordination und das Zusammenspiel unterschiedlicher Sinnesqualitäten.
Für die Entwicklung der Kinder ist Bewegung ein wichtiges Element. Neben dem Spaß, den Kinder beim Bewegen haben, profitieren sie in vielen Bildungsbereichen. Über Bewegung und Wahrnehmung begreifen und erfassen Kinder ihre Umwelt. Sie erfahren sich selbst und erspüren sich dabei mit allen Sinnen. Sie entdecken räumliche Zusammenhänge, bewältigen Aufgaben, gehen Wagnisse ein und überwinden Hindernisse. In der Bewegung lernen sie achtsam mit sich selbst und den Anderen umzugehen, ihre Sozialkompetenz wird gestärkt. Sprache und Handlungen werden optimal verknüpft, da die Kinder hier Zusammenhänge entdecken und die Welt verstehen lernen.

3. Bewegungsangebote

Wir haben in den letzten Jahren viele verschiedene Turngeräte angeschafft. Regelmäßig kontrollieren wir sie und sorgen für Ersatz, wenn sie abgenutzt oder nicht mehr den Sicherheitsstandards entsprechen. Zudem informieren wir uns in Fortbildungen über neue Möglichkeiten und Angebote, um neue Reize setzen zu können.

Freispiel:

  • Im Bewegungsflur. Alle offenen Turngeräte können von den Kindern genutzt werden. Sie können sich selbst im Flur Bewegungslandschaften aufbauen und Spielideen umsetzen. Zur Verfügung stehen unter anderem Balancierstangen, Weichbodenmatten, kleine Kästen, Hüpfelemente, Bälle, Hütchen, Minislakline, Therapieschaukel
  • Im Garten. Großes Außengelände mit vielen verschiedenen Möglichkeiten zum Klettern, Bauen, Rutschen und Spaß haben. Ein Niedrig-Seilgarten, Arche-Noah, Tipi, Wasserspielmöglichkeiten und Fahrzeuge runden das Angebot ab.

Angeleitete Angebote:

  • Psychomotorisches Turnen. Unsere Jüngsten lernen in kleinen Gruppen mit maximal 6 Kindern die Grundregeln des Turnens kennen. Wie bewege ich mich in einer Gruppe, wann muss ich warten und wann bin ich dran. Kurze Geschichten um die Aufmerksamkeit zu schulen und in einer Gruppe zuhören zu lernen.
     
  • Turnen im Bewegungsflur. Aufbau und Begleitung durch die Erzieherinnen mit großen Kästen, Rutschen, Schaukeln, höheren Balanciermöglichkeiten, Kriechtunnel, Trampolin uvm. Je nachdem wie der Aufbau gestaltet ist, ist das Angebot für unterschiedliche Altersgruppen und Gruppengrößen. Im Laufe des Kindergartenjahres bekommen alle Kinder ein für sie passendes Angebot.
     
  • Turnen in der Schulturnhalle am Himmelsbarg. Am Mittwochvormittag nutzen wir die Turnhalle unseres Kooperationspartners. Die Kinder sind in 2 altershomogene Gruppen aufgeteilt, und gehen mit ihrer Gruppe alle 2 Wochen turnen. Aufgrund der Hallengröße existieren optimale Bedingungen, um mit Hilfe der vorhandenen Turngeräte ganze „Gerätelandschaften“ aufzubauen und großräumige Bewegungsspiele anzubieten. Die Aufbauten sprechen vor allem die Basissinne der Kinder an und ermutigen sie, in Verbindung mit phantasievollen Spielideen, sich zu bewegen und ihre körperlichen Möglichkeiten auszutesten und zu erweitern.
Aufbau Turnhalle
Balancieraufbau Flur
Niedrigseilgarten
Therapieschaukel
Bewegungsaufbau im Flur
 
Google Karte Bus & Bahn (HVV)
Ev. Kindergarten St. Michael
Leitung Rieke Scheiba
Kirchenstraße 57
25436 Moorrege
Tel. 04122 / 99049
Fax 04122 / 967750
info@kiga-moorrege.de

Öffnungszeiten:

Mo-Fr: 07:00 - 16:00 Uhr

Angebote:

3-6 Jahre

Träger der Einrichtung:

Kita - Werk Pinneberg
Geschäftsführer Andreas Brenner

Mühlenberger Weg 60

22587 Hamburg

Tel. 040 / 80050034

Fax 040 / 80050099
andreas.brenner@kitawerk-hhsh.de